Konfirmations-Gottesdienst

Peter-und-Paul-Kirche Gönningen

28. April 2002

Simon van Aken - Jörg Albers - Melanie Albers
Stefan Bader - Marc Brankatschk - Julia Castro - Sarah Deh
Verena Detzel - Franziska Dürl - Jasmin Faupel
Markus Fetzer - Lars Förster - Bianca Gaisser
Leonie Gerstlauer - Felix Hornung - Henrik Junger
Julia Kasper - Katharina Naumann - Felix Oelke
Sabrina Omasta - Jana Pahl - Alexander Pflaum
Sebastian Potzel - Tobias Raisch - Hannes Ramolla
Maximilian Räuber - Christian Rempfer - Sebastian Rempfer
Astrid Rilling - Claudio Schwarz - Nadja Stumpp
Olga Thissen - Hanna Unger - Michael Wagner
Patrick Wurster - Johannes Zirngibl

9.10 Uhr: Treffen im Pfarrhaus, Gang zur Kirche

9.33 Uhr: Vorspiel (Orgel) und Einzug
Lied EG 321 "Nun danket alle Gott" (Posaunenchor)
Gruß
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!
gesungenes Amen
Begrüßung
Ich beginne diesen Konfirmations-Gottesdienst mit dem Schlußwort:
denn dieser Gottesdienst ist ja auch so etwas wie unser gemeinsames Schlußwort nach diesem Jahr.
Es war schön mit euch und hat mir gut getan.
Ich sage euch Danke, daß Ihr euch mit mir auf den Weg gemacht habt
und daß Ihr unsere Konfis-Zeit, unser Miteinander so gestaltet habt, wie Ihr es getan habt!
Dieser Gottesdienst - unser Schlußwort:
wir werden Ihnen, liebe Familien, liebe Freunde und Gäste der Konfirmandinnen und Konfirmanden,
Ihnen, liebe Gemeinde,
einen Einblick in unser Jahr geben;
und Ihr werdet Ja zu Eurer Taufe sagen,
drei von euch werden Ja dazu sagen, getauft zu werden,
und Gott wird sein Ja zu euch erneuern und bekräftigen im Segen.
Dieser Gottesdienst - unser Schlußwort:
das Schlußwort muß ja nicht das letzte Wort sein -
das gilt für meine Begrüßung wie für diesen Gottesdienst!
Gott möge uns begleiten und segnen, wenn wir gemeinsam ihn feiern!
Herzlichen Dank schon an dieser Stelle Herrn Junger und Herrn Bader vom Film- und Video-Club Reutlingen, daß Sie diesen Gottesdienst auf Magnetband festhalten -
vertrauen Sie auf die Fähigkeiten der beiden und lassen Sie Ihren eigenen Foto oder Video getrost ruhen in diesen anderthalb Stunden.
Psalm 100 (Pfr./Gemeinde im Wechsel)
Jauchzet dem Herrn, alle Welt!
Dienet dem Herrn mit Freuden,
kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken!
Erkennet, daß der Herr Gott ist!
Er hat uns gemacht und nicht wir selbst
zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.
Gehet zu seinen Toren ein mit Danken,
zu seinen Vorhöfen mit Loben;
danket ihm, lobet seinen Namen!
Denn der Herr ist freundlich,
und seine Gnade währet ewig
und seine Wahrheit für und für. EHR ...
"Ehr sei dem Vater"
Eingangsgebet
Auf dem Weg zu dir sind wir, guter Gott,
komme du zu uns:
jetzt in diesem Gottesdienst
und immer wieder in unserem Leben:
wenn sich unser Glaube verändert,
weil wir uns verändern und das, was wir wissen vom Leben,
wenn es schwierig wird mit dem Glauben,
weil wir das Leben anders verstehen,
wenn wir Sehnsucht haben nach dir,
weil wir das Leben verstehen wollen.
Auf dem Weg zu dir sind wir heute morgen -
komme du selbst zu uns, damit unser Gottesdienst nicht ins Leere geht!
Dich preisen wir, deine Liebe rühmen wir, du gütiger Gott!
In der Stille beten wir dich an!
Stilles Gebet
Jauchzet dem Herrn, alle Welt!
Dienet dem Herrn mit Freuden,
kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken! Amen.
Gospel-Chor (1)
Katechismus-Sprechen
1. Einführung und Glaubensbekenntnis
Aufstellung:
Kanzel-Seite:
Simon
Melanie
Marc
Sarah
Franziska
Markus
Taufstein-Seite:
Jörg
Stefan
Julia
Verena
Jasmin
Lars
Simon (Unser Konfisjahr)
Liebe Gemeinde,
27 Mittwoch-Nachmittage,
eine Wochenend-Freizeit,
ein Ausflug,
zwei Konfis-Tage -
35 Stunden Nachdenken über Gott und die Welt.
Wir waren miteinander auf dem Weg,
36 Konfirmandinnen und Konfirmanden -
gemeinsam mit Pfarrer Behrend
und natürlich unseren sechs Konfis-Begleitern,
die vor einem Jahr hier ihre Konfirmation gefeiert haben.
Jörg (Was wir berichten werden)
Wir möchten Ihnen in den nächsten Minuten Einblicke in unser Konfis-Jahr geben.
Wir werden Sie an Bibelverse und Worte erinnern, die Sie selbst schon gelernt haben,
und wir werden den Glauben in unsere eigenen Worte fassen.
Melanie (Was uns trägt)
"Der Glaube ist für jeden etwas anderes" - das haben wir in unseren Gespräche immer wieder gemerkt.
Und zugleich haben wir versucht zu verstehen, was das Besondere am christlichen Glauben ist.
Eine von uns hat es so ausgedrückt:
"Wenn man an Gott glaubt, weiß man, daß jemand hinter einem steht und auf einen aufpaßt
und man auf ihn vertrauen kann."
Stefan (Motto) A
Die Bibel drückt das einmal so aus:
"Also hat Gott die Welt geliebt,
daß er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben,
nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben."
Marc ("Lernmittel")
Die Worte der Bibel sind mindestens zweitausend Jahre alt.
Trotzdem sprechen sie auch heute zu uns;
Geschichten über Jesus, über Mose, Verse aus den Psalmen können auch heute zu uns reden.
Letzten Juli haben wir in einem Gottesdienst hier unsere Konfirmanden-Bibel bekommen.
Julia C. (Bekenntnisse)
Jede und jeder muß zu eigenem Glauben finden,
muß auf die Suche gehen.
Und wir müssen auch auf das hören, was andere glauben und wie die Menschen früher den Glauben ausdrückten.
Auf unserer Freizeit haben wir uns mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis beschäftigt,
das seit vielen Jahrhunderten so in der Kirche gesprochen wird.
Wir erinnern Sie an diese Worte:
Sarah (Apostolikum - Erster Artikel) A
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde,
Verena (zum Ersten Artikel)
Im Umweltzentrum der Stadt Reutlingen, dem List-Hof, haben wir einen Nachmittag verbracht,
und mit Pfarrer Behrend haben wir die biblischen Schöpfungsberichte gelesen und uns mit modernen Vorstellungen von der Entstehung der Welt und der Menschen beschäftigt.
Franziska (Schöpungsgeschichten = Bekenntnisse zu Gott)
Die Schöpfungsgeschichten und die modernen Vorstellungen versuchen darzustellen, wie der Anfang der Welt gewesen sein könnte.
In der Bibel steht aber etwas anderes im Vordergrund:
Die biblischen Geschichten fragen uns, ob wir an Gott glauben wollen,
und ob wir glauben wollen, daß Gott auch dich und mich geschaffen und gewollt hat.
Jasmin (ein Bekenntnis aus unseren Reihen)
Einer von uns hat es so ausgedrückt:
"Ich glaube an Gott,
weil nicht alles von Menschenhand geschaffen ist.
Ich denke, daß es auch noch jemanden über uns gibt!"
Markus (Schöpungsverantwortung)
Wenn es jemanden über uns gibt,
dann sind wir ihm verantwortlich.
Gott fordert von uns, daß wir unsere besondere Verantwortung tragen, die wir als Menschen haben:
Wir sollen die Schöpfung bewahren.
Lars (Überleitung zum Zweiten Artikel)
Wir haben einen über uns -
aber Gott hat auch mitten unter uns gelebt in seinem Sohn Jesus Christus.
Von ihm erzählt der längste Abschnitt im Glaubensbekenntnis:
Simon (Apostolikum - Zweiter Artikel, Beginn) A
Ich glaube an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
Jörg (Apostolikum - Zweiter Artikel, Fortsetzung) A
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Melanie (Bericht aus dem Unterricht)
Immer wieder kamen wir auf Jesus-Geschichte zu sprechen:
an Weihnachten sprachen wir über seine Geburt,
wir überlegten, was die ersten Christen über ihn sagten,
wir hörten von seinem Tod und seiner Auferstehung.
Wir erinnern uns daran, daß wir uns einmal in einer Dia-Serie vorstellten, wie die Sache wohl im Wilden Westen verlaufen wäre.
Stefan (Jesus Christus)
Wir haben gelernt, was die verschiedenen Bezeichnungen für Jesus bedeuten:
Christus: das heißt: der Gesalbte, der auserwählte Messias;
er ist der Sohn: das heißt: er steht Gott ganz nahe, er spricht ihn mit Abba, Papa, an;
er ist der Herr: das heißt: in ihm begegnet uns Gott selbst - er ist Gott auf Erden.
Marc (Jesus Christus)
Wie hat eine von uns gesagt:
"Anders als die Stars der Popmusik und im Sport war Jesus nicht auf Ruhm und Geld aus,
er wollte Menschen zum Glauben führen."
Julia C. (Hinführung zum Dritten Artikel)
Der Schöpfer,
der Sohn Jesus Christus -
der Drittel Artikel des Glaubensbekenntnisses spricht davon, wie der Schöpfer und Jesus auch heute noch wirken und bei uns sind:
Sarah (Apostolikum - Dritter Artikel) A
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Verena (Kirche, Gemeinschaft)
Es hat Spaß gemacht im Konfis, Klassenkameraden von früher wieder zu treffen und neue Leute kennen zu lernen.
Gemeinschaft zu haben,
zusammen zu gehören ist schön.
Wir haben auch unsere Kirchengemeinde besser kennen gelernt:
bei Besuchen von Gemeindegliedern,
beim Gemeindefest,
bei Gesprächen mit Mitarbeitern.
Franziska (Kirche, Gemeinschaft / Fortsetzung)
Wir haben auch die katholische Kirche besucht.
Und wir haben gelernt,
daß wir in der Kirche zusammen gehören, weil wir gemeinsam glauben,
und nicht zuerst, weil wir uns gegenseitig besonders mögen oder die gleichen Interessen haben.
Jasmin (Vergebung)
Wenn Menschen zusammen leben, dann tun sie einander auch immer wieder weh.
Das läßt sich nicht vermeiden.
Entscheidend ist, wie wir damit umgehen.
Von Gott bekommen wir die Kraft,
um Vergebung bitten können
und selbst anderen vergeben zu können.
Markus (Tod, Auferstehung, Ewiges Leben)
Am 12. September haben wir keinen normalen Konfis machen können.
Zu sehr bedränge uns, was Menschen einander antun.
Wir haben an die Opfer von New York und Washington gedacht
und wir haben an unsere Partnergemeinde in Ann Arbor einen Brief geschrieben.
Über den Tod und das, was danach kommt, haben wir uns auch darüber hinaus gesprochen.
Es ist wichtig zu wissen, daß mit dem Tod nicht alles aus ist.
Lars (Abschluß)
Glaube ist nicht immer einfach
und Glaube kann man nicht einfach machen.
Einer von uns hat mal gesagt:
"Glaube ist für mich wie ein Licht, das keinen Schalter hat."
Und eine andere meinte dazu:
"Wenn du Glauben brauchst, mach die Augen auf."
Lied EG 636 "Unser Leben sei ein Fest"
Taufe und Konfirmation, Abendmahl und Gebet
Aufstellung:
Kanzel-Seite:
Bianca
Felix H.
Julia K.
Felix Oe.
Jana
Sebastian
Taufstein-Seite:
Leonie
Henrik
Katharina
Sabrina
Alexander
Tobias
Bianca (Überblick)
Liebe Gemeinde,
Glaube heißt nicht nur: über Gott reden;
Glaube bedeutet vor allem: mit Gott reden und sich ansprechen lassen von ihm.
So soll es nun um die Taufe und die Konfirmation,
um das Abendmahl und das Gebet gehen.
Leonie (Hinführung Taufe)
Die Taufe ist neben dem Abendmahl eines der beiden heiligen Zeichen in unserer evangelischen Kirche;
diese beiden heiligen Zeichen nennt man Sakramente.
Gott spricht zu uns durch äußere Zeichen,
wir dürfen seine Nähe spüren und erfahren.
Wie das Abendmahl führen wir auch die Taufe auf Jesus selbst zurück.
Er spricht:
Felix H. (Taufbefehl) A
Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.
Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker:
Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes
und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Henrik (Wasser)
Zur Taufe gehört Wort und Wasser.
Wir taufen auf den Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Und wir nehmen dazu das Wasser:
Symbol des Lebens -
denn wir alle sind im Wasser herangewachsen,
Symbol der Reinigung -
weil alles abgewaschen wird, was uns von Gott trennt.
Julia K. (Säuglingstaufe)
In unserer Kirche sind es meist kleine Kinder, die getauft werden.
Ich erfahre:
Gott sagt Ja zu mir ganz am Anfang meines Lebens,
noch bevor ich irgend etwas Tolles geleistet habe.
Katharina (Erwachsenentaufe)
Manchmal werden Menschen auch als Erwachsene getauft;
in diesem Gottesdienst kommen Lars, Felix und Alexander zur Taufe.
Wenn wir Jugendliche und Erwachsene taufen, wird deutlich:
Gottes Ja zielt darauf, daß auch wir Ja zu ihm sagen,
daß wir mit ihm leben,
im Vertrauen auf ihn und in Verantwortung vor ihm.
Felix Oe. (Tauferinnerung Konfisfreizeit)
Daß Gott mich annimmt, das bleibt über meinem Leben.
Immer darf ich zu ihm umkehren und daran denken, daß ich getauft bin und daß Gott Ja zu mir sagt.
Im Gottesdienst auf unserer Konfis-Freizeit, den wir selbst gestaltet haben, haben wir daran gedacht;
wir haben uns ein Kreuz mit Wasser auf die Stirn gezeichnet:
wir haben Gott Danke gesagt für unser Leben.
Sabrina (Konfirmation)
Eine Art der Tauferinnerung ist auch unser Bekenntnis in diesem Konfirmations-Gottesdienst.
Wir sprechen unser Ja zu unserer Taufe.
Wir sagen, daß wir zu dieser Kirche gehören möchten.
Wir bekennen, daß wir auf dem Weg des Glaubens sind.
Jana (Überleitung Abendmahl)
Das andere heilige Zeichen, das andere Sakrament in unserer Kirche ist das Abendmahl.
Wir haben es an unserem Konfis-Tag nachempfunden, wie Jesus damals das Abendmahl eingesetzt hat
und seinen Jüngerinnen und Jüngern gesagt hat, es immer wieder zu feiern.
Alexander (Einsetzungsworte 1) A
Der Herr Jesus
in der Nacht, da er verraten ward
und mit seinen Jüngern zu Tische saß,
nahm das Brot, sagte Dank und brach's,
gab's seinen Jüngern und sprach:
Nehmet hin und esset;
das ist mein Leib, der für euch gegeben wird.
Das tut zu meinem Gedächtnis.
Sebastian P. (Einsetzungsworte 2) A
Desgleichen nach dem Mahl
nahm er den Kelch, sagte Dank,
gab ihnen den und sprach:
Trinket alle daraus;
das ist mein Blut des Neuen Bundes,
das für euch und für viele vergossen wird
zur Vergebung der Sünden.
Das tut zu meinem Gedächntis.
Tobias (Konfistag Abendmahl)
An unserem Konfistag haben wir eine Straßen-Umfrage gemacht.
Die Hälfte aller Befragten waren im Laufe des Jahres wenigstens einmal beim Abendmahl;
ein Drittel sagte, es habe keine Bedeutung für sie,
zwei Dritteln ist es wichtig oder gar sehr wichtig.
Über die Hälfte der Befragten stimmten der Aussage zu, daß ihnen die ruhige Atmosphäre der Feiern gut tue und sie sich besinnen, was ihnen im Leben wichtig ist.
Bianca (Brot)
Wir feiern Abendmahl mit Brot:
Brot ist ein Grundnahrungsmittel.
Christus hat von sich gesagt: "Ich bin das Brot des Lebens."
So wichtig wie das Brot ist Gott für ein Leben.
Leonie (Wein)
Der Wein oder - wie in unserer Gemeinde: der Traubensaft - ist ein Fest-Getränk.
Wir dürfen uns freuen an dem, was das Leben für uns bereit hält.
Brot und Wein - im Abendmahl ist das Leib und Blut Jesu:
sein Blut: das bedeutet: seine Lebenskraft für uns,
sein Leib, den er für uns am Kreuz dahin gab: das bedeutet: er vergibt uns und nimmt unsere Schuld auf sich.
Felix H. (Kelch)
Auf dem Altar steht der Kelch.
Wir teilen miteinander.
Und wir gehören zusammen, weil wir gemeinsam von diesem Brot essen und von diesem Kelch trinken.
Henrik (auch Kinder und Jugendliche)
Auch wir haben schon mit Ihnen hier in den Gottesdiensten Abendmahl gefeiert.
In unserer Kirche sind auch Kinder und Jugendliche zum Abendmahl eingeladen.
Für manche von Ihnen ist das noch ein ungewohnter Gedanke, weil für Sie die Konfirmation die Zulassung zum Abendmahl bedeutete.
Aber es ist doch nicht gut, daß Kindern und Jugendlichen der Zugang dazu verwehrt wird,
nur weil wir vielleicht anders glauben und manches anders ausdrücken.
Julia K. (Überleitung Gebet)
In Taufe und Abendmahl spricht Gott durch Zeichen zu uns.
Im Gebet reden wir mit Gott.
In einem Satz aus der Reformationszeit wird das so zusammengefaßt:
Katharina (Erklärung des Katechismus) A
Das Gebet ist ein Reden des Herzens mit Gott
in Bitte und Fürbitte,
Dank und Anbetung.
Am guten wie am bösen Tag dürfen wir als Gottes Kinder im Namen Jesu zu ihm kommen.
Felix Oe. (unser Beten im Konfis)
Bei unseren Treffen haben wir meistens nicht nur über Gott geredet, sondern auch mit ihm.
Wir haben in Liedern und Psalmen gebetet.
Wir haben Kerzen entzündet und dabei an andere gedacht.
Wir haben das Vaterunser gesprochen.
Sabrina (Vaterunser)
Das Vaterunser hat Jesus selbst uns gelehrt.
Wir sprechen es auch in diesem Gottesdienst nach den Fürbitten.
Wir sprechen Gott vertrauensvoll als Vater an,
so wie Jesus ihn angeredet hat: "Abba, lieber Vater!"
Jana (Dank)
Wenn wir im Gebet Gott Danke sagen, dann bewahrt uns das davor, alles als selbstverständlich zu nehmen.
Nichts, auch das tägliche Brot nicht, ist selbstverständlich.
Und auch wenn wir für vieles arbeiten müssen, bleibt es doch ein Geschenk an uns.
Alexander (Bitte und Fürbitte)
Wir spüren, daß wir nicht alles selbst schaffen im Leben,
daß wir andere Menschen und daß wir Gott brauchen;
und wir sehen, daß auch die anderen uns brauchen und unsere Hilfe.
Deshalb sprechen wir unsere Bitten und Fürbitten vor Gott aus.
Sebastian P. (Segen)
Ein besonderes Gebet ist der Segen.
Jeder Gottesdienst wird damit abgeschlossen, daß uns versprochen wird: Gott geht mit dir!
In diesem Gottesdienst heute Morgen wird uns Konfirmandinnen und Konfirmanden das in besonderer Weise zugesagt:
jetzt, wenn aus Kindern Leute werden, wird Gott uns begleiten auf unserem Weg in unserer Zukunft.
Tobias (Abschluß)
Taufe und Konfirmation, Abendmahl und Gebet -
Gott redet mit uns, wir sprechen mit Gott.
Es tut gut zu wissen, daß wir bei ihm immer ein offenes Ohr haben -
und daß er uns nahe ist, auch wenn unser Gebet nicht in Erfüllung geht.
Zu wissen, da ist einer für mich da, ist schon viel!
Gospelchor
Die Zehn Gebote
Aufstellung:
Kanzel-Seite:
Hannes
Christian
Astrid
Nadja
Hanna
Patrick
Taufstein-Seite:
Maximilian
Sebastian R.
Claudio
Olga
Michael
Johannes
Hannes (Hinführung zu den Zehn Geboten)
Gott ein Spielverderber?
So haben wir es einmal in einem Lied der Toten Hosen über die Zehn Gebote gehört.
Dabei wissen wir doch, daß wir miteinander Spielregeln fürs Leben brauchen.
Die Zehn Gebote sind Gottes Spielregeln für unser gemeinsames Leben in der Freiheit.
Maximilian (aus dem Unterricht)
Gemeinsam mit den Konfis aus Ohmenhausen uns Bronnweiler haben wir einen Tag unter dem Thema Gebote verbracht.
Ein Kriminal-Kommissar und ein Bürgermeister haben uns von ihren Erfahrungen erzählt.
In einer Lernstraße haben wir uns über die Gebote informiert.
Christian (geschichtlicher Hintergrund)
Die Zehn Gebote sind über dreitausend Jahre alt -
auf manche aktuellen Fragen geben sie keine schnelle Antwort.
Immer wieder haben wir uns daran erinnert, daß sie uns nicht einengen sollen,
sondern daß sie unsere Freiheit schützen sollen.
Auf dem Weg aus der Sklaverei in die Freiheit hat Gott diese Satzungen dem Volk Israel gegeben.
Sebastian R. (Hinführung zum 1. Gebot)
Im ersten Gebot stellt Gott sich uns vor.
Und er macht klar, daß man nicht Gott und die Götter haben kann:
die Götter Reichtum, Macht, Erfolg, Egoismus - oder wie sie heißen mögen
Gott sagt uns im ersten Gebot:
Astrid (Das 1. Gebot) A
Ich bin der Herr, dein Gott.
Du sollst keine anderen Göttern neben mir haben.
Claudio (Luthers Erklärung zum 1. Gebot)
Die Gebote sagen meist, was wir nicht tun sollen.
Martin Luther hat die Gebote erklärt, indem er ausdrückte, was man tun kann, wenn man den Geboten folgen will;
zum Ersten Gebot sagt er:
"Wir sollen Gott über alle Dinge fürchten,
lieben und ihm vertrauen."
Nadja (Hinführung zum 2. Gebot)
Fluchen gehört bei manchen zum guten Ton;
dabei ist nichts gegen das Dampf-Ablassen zu sagen;
aber es ist nicht recht, beispielsweise im gängigsten schwäbischen Fluch das Abendmahl zu verhöhnen.
Gott sagt uns im zweiten Gebot:
Olga (Das 2. Gebot) A
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.
Hanna (Luther zum 2. Gebot)
Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir bei seinem Namen nicht fluchen, schwören, zaubern, lügen oder trügen, sondern ihn in allen Nöten anrufen, beten, loben und danken.
Michael (Hinführung zum 3. Gebot)
In den ersten drei Geboten, der sogenannten Ersten Tafel, geht es um unser Verhältnis zu Gott.
Um in der Beziehung zu Gott zu bleiben, muß man von ihm hören, an ihn denken, mit ihm in der Gemeinschaft reden.
Darum sagt Gott uns im dritten Gebot:
Patrick (Das 3. Gebot) A
Du sollst den Feiertag heiligen.
Johannes (Luther zum 3. Gebot)
Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir die Predigt und sein Wort nicht verachten, sondern es heilig halten, gerne hören und lernen.
Hannes (Hinführung zum 4. Gebot) A
Die Zweite Tafel der Gebote beginnt mit dem einzigen Gebot, das ein Versprechen beinhaltet.
Ursprünglich ist es zu Erwachsenen gesprochen und bezieht sich auf die Alters-Versorgung.
Gott sagt im vierten Gebot:
Maximilian (Das 4. Gebot) A
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren,
auf daß du lange lebest im Lande,
das dir der Herr, dein Gott, geben wird.
Christian (Luther zum 4. Gebot)
Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unsere Eltern und Herren nicht verachten noch erzürnen, sondern sie in Ehren halten, ihnen dienen, gehorchen, sie lieb und wert haben.
Claudio (Hinführung zum 5. Gebot)
Wir haben uns mit den Ereignissen des 11. Septembers auseinander gesetzt;
immer wieder sehen wir, wie Haß und Egoismus, aber auch Leichtsinn und Dummheit das Leben anderer zerstören!
Darum sagt Gott uns im fünften Gebot:
Nadja (Das 5. Gebot) A
Du sollst nicht töten.
Sebastian R. (Luther zum 5. Gebot)
Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unserm Nächsten an seinem Leibe keinen Schaden noch Leid tun, sondern ihm helfen und beistehen in allen Nöten.
Astrid (Hinführung zum 6. Gebot)
Immer wenn wir auf das Thema Freundschaft zu sprechen kommen, wird deutlich:
Treue ist das, was sich gerade auch wir Jugendlichen am meisten wünschen und vornehmen.
Zerbrochene Treue tut weh und hinterläßt Narben.
Darum sagte uns Gott im sechsten Gebot:
Michael (Das 6. Gebot) A
Du sollst nicht ehebrechen.
Patrick (Luther zum 6. Gebot)
Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir keusch und zuchtvoll leben in Worten und Werken und in der Ehe einander lieben und ehren.
Olga (Hinführung zum 7. Gebot)
"Du sollst nicht leben auf anderer Leute Kosten!"
An einem Mittag haben wir uns neue zehn Gebote angeschaut.
Es wurde uns deutlich, daß wir uns eigene Gedanken machen müssen, wie wir heute recht vor Gott leben.
Eigentum haben bedeutet: Verantwortung haben.
Im siebten Gebot heißt es:
Hanna (Das 7. Gebot) A
Du sollst nicht stehlen.
Maximilian (Luther zum 7. Gebot)
Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unsers Nächsten Geld oder Gut nicht nehmen noch mit falscher Ware oder Handel an uns bringen, sondern ihm sein Gut und Nahrung helfen bessern und behüten.
Christian (Hinführung zum 8. Gebot)
Die Welt ist manchmal ganz schön verrückt:
Miteinander haben wir an einem Abend den Film "Das Leben ist schön" angeschaut.
Ein Vater rettet seinem Sohn im Konzentrationslager das Leben, indem er ihn belügt.
In unserem eigenen Leben erfahren wir, wie Lügen und Gerüchte einen Menschen kaputt machen können.
Gott sagt im achten Gebot:
Johannes (Das 8. Gebot)
Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
Hannes (Luther zum 8. Gebot)
Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unsern Nächsten nicht belügen, verraten, verleumden oder seinen Ruf verderben, sondern sollen ihn entschuldigen, Gutes von ihm reden und alles zum besten kehren.
Sebastian R. (Hinführung zum 9. und 10. Gebot)
Neid kann einen fertig machen.
Immer hat der andere die angesagteren Klamotten.
Immer hat der andere den schickeren Wagen.
Immer ist der andere PC schneller.
Neid läßt sich vermeiden durch den Dank für das, was ich alles habe,
was ich kann und bin.
Gott sagt uns im neunten und zehnten Gebot:
Astrid (Das 9. Gebot) A
Du sollst dich nicht lassen gelüsten deines Nächsten Hauses.
Claudio (Luther zum 9. Gebot)
Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unserm Nächsten nicht mit List nach seinem Erbe oder Hause trachten und mit einem Schein des Rechts an uns bringen, sondern ihm dasselbe zu behalten förderlich und dienlich sein.
Nadja (Das 10. Gebot) A
Du sollst dich nicht lassen gelüsten deines Nächsten Weibes,
noch seines Knechts, noch seiner Magd,
noch seines Ochsen, noch seines Esels,
noch alles, was dein Nächster hat.
Olga (Luther zum 10. Gebot)
Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unserm Nächsten nicht seine Frau, Gehilfen oder Vieh ausspannen, abwerben oder abspenstig machen, sondern dieselben anhalten, daß sie bleiben und tun, was sie schuldig sind.
Hanna (Überleitung zum Doppelgebot der Liebe)
Zehn Gebote,
zehn Argumente Gottes für ein Leben in Freiheit.
Allein schaffen wir es nicht.
Allein schaffen wir nur in die eigene Tasche.
Wir müssen es uns immer wieder klar machen, daß wir getragen werden von Gottes Liebe.
Ihn zu lieben und die Menschen, dazu wollen uns die Zehn Gebote helfen.
Deshalb faßt Jesus sie folgendermaßen zusammen:
Michael (Das Doppelgebot der Liebe)
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
von ganzem Herzen,
von ganzer Seele und von ganzem Gemüt.
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Patrick (Abschluß der Zehn Gebote)
Die Zehn Gebote machen keinen guten Christen -
zum Christen wird man durch die Taufe im Glauben.
Aber auch als Christ brauchen wir immer wieder die Erinnerung, daß wir Gott verantwortlich sind für das, was wir tun und lassen.
Dazu sind für uns die Zehn Gebote da.
Johannes (Abschluß des Ganzen)
Das Glaubensbekenntnis,
Taufe, Abendmahl und Gebet,
die Zehn Gebote -
wir haben Sie an manches erinnert, was Sie selbst einmal gelernt haben.
Vielleicht war auch der eine oder andere Gedankenanstoß dabei -
wir jedenfalls haben viele Anstösse bekommen in unserem gemeinsamen Jahr.
Posaunenchor (Instrumental)
Predigt
Einleitung
Kleiderkauf zur Konfirmation
Kleider ...
Mitgebrachtes ...
... bedeutet ...
Kleider ... machen Leute ...
Kleider machen Leute ...
... Gott macht uns zu Menschen ...
... indem er uns neu einkleidet!
Ich wünsche euch ...
Liebe Gemeinde,
Sie werden den Konfirmandinnen und Konfirmanden heute gratulieren zu ihrem Festtag,
vielleicht haben Sie für den einen oder die andere ein Umschlägle oder ein kleineres oder größeres Geschenk.
Gratulieren und gute Wünsche an euch loswerden, das will ich jetzt auch noch.
Was ich dir wünsche:
... daß der Glaube zu deinen Lieblingsklamotten zählt
Lieblingsklamotten sind bequem, kleidsam, ein bißchen schick und passen einfach zu einem und man fühlt sich vor allem wohl darin.
Und wenn es in Sachen Glaube unbedingt die orange-farbene Krawatte sein muß - ok ...
... daß der Glaube an Jesus euch Schutz und Hilfe bietet
Falls es stimmt, daß Gott uns gemacht hat, ist es keine Schande zu glauben: und damit zu sagen, daß ich Gott brauche, daß ich den brauche, der mich gemacht hat - wie es überhaupt nie eine Schande oder Schwäche ist, zuzugeben, daß man die anderen braucht!
Dafür steht diese nützliche Kopfbedeckung.
... daß Ihr durch diese Kleidung eure Zugehörigkeit zu Gott zeigt
Das Bayern-Tshirt hat mein Sohn zur Zeit nicht rausgerückt - beim SSV-Shirt war das im Moment kein Problem ...
Zeigen, was man denkt, zu wem man gehört - und: zeigen, was man ablehnt, wo man nicht dazugehört - Position beziehen - das ist wichtig: nicht nur auf dem Schulhof, später auch noch!
... daß euch diese Kleidung immer paßt - manches ist im Moment noch zu groß, aus manchem seid Ihr schon rausgewachsen
in meinen lindgrünen ersten Anzug würde nicht nicht mehr reinpassen - tja, manche wachsen halt in alle Richtungen ...
Es wird auch weiterhin so sein, daß Ihr euch um eure Kleidung, daß Ihr euch um den Glauben, um Jesus Christus kümmern müßt -
sonst seid Ihr eines Tages rausgewachsen, habt nichts mehr zum Anziehen und steht nackt und bloß da ...
Ich wünsche euch, daß Ihr immer die richtige Größe in Sachen Glaube für euch findet!
Jesus jedenfalls wächst mit, das ist praktisch ...
Fundsachen
Was die Leute so an Klamotten verlieren ... aus dem aktuellen Mitteilungsblatt ...
"3 Paar Socken, 1 Damenslip, 1 Kinderweste, 1 Damen-Tshirt, 1 Paar Turnschuhe, 4 Mützen, 1 Kinderpullover, 5 Schals"
"Zieht an den Herrn Jesus!"
Kleider machen Leute,
Gott macht uns zu Menschen, indem er uns neu einkleidet!
Und paßt auf eure Klamotten auf!
Amen.
Lied EG 611 "Ich lobe meinen Gott"
Taufen
Hinführung
Kleider machen Leute -
früher zog man den Täuflingen weiße Kleider an.
Die in der Osternacht Getauften haben sie bis zum Sonntag nach Ostern getragen, bis zum Weißen Sonntag.
Nun, keine Sorge, lieber Lars, lieber Felix, lieber Alexander,
wir schicken euch jetzt nicht in die Umkleidekabine -
oder wie man das in der Kirche sagt: in die Sakristei.
Aber gut wäre das schon, wenn Ihr das mitnehmen könntet:
In der Taufe habe ich Jesus Christus angezogen.
Er gehört zu mir wie meine Lieblingsklamotten,
er schützt mich wie nützliche Kleidung,
er steht mir gut.
Weiße Kleider trugen sie früher:
als Zeichen, daß ich mit Jesus auch immer wieder sauber werde -
weil ich im Leben auch immer wieder was falsch mache, brauche ich das -
und es tut gut zu wissen, daß er mich immer wieder annimmt, zurechtbringt, mir weiterhilft.
Kleider machen Leute -
Gott macht uns zu Menschen, indem er uns neu einkleidet!
Gott sagt Ja zu dir,
wie du nun vor uns allen Ja zu ihm sagst,
lieber Lars, lieber Felix, lieber Alexander!
Bitte erheben Sie sich!
Tauffragen Konfirmanden
Dich, lieber Lars, lieber Felix, lieber Alexander, frage ich:
Willst du auf den Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft werden
und mit uns Gemeinschaft halten an Gottes Wort und Sakrament?
So antworte: "Ja, Gott helfe mir. Amen."
Antwort Ja, Gott helfe mir. Amen.
Gott gebe Euch die Kraft,
dieses Ja mit Eurem Leben zu bezeugen
und Jesus Christus immer ein aufrichtiges Ja geben zu können.
Verpflichtung der KonfirmandInnen
Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden!
Als kleines Kind habt Ihr es noch nicht verstanden;
aber Ihr habt von Menschen und von Gott gespürt,
daß Ihr erwünscht seid,
daß es gut ist, daß es Dich gibt!
Ihr seid auf dem Weg des Glaubens;
heute macht Ihr Station auf diesem Weg;
heute an dieser Station frage ich euch vor Gott und dieser Gemeinde:
Wollt ihr im Glauben annehmen,
was euch der Herr in eurer Taufe geschenkt hat?
So antworte: "Ja, Gott helfe uns. Amen."
Antwort: Ja, Gott helfe uns. Amen.
Gebet
Herr Jesus Christus,
du hast das Ja von Lars, Felix und Alexander gehört,
du hast das Ja unserer Konfirmandinnen und Konfirmanden gehört -
ein Ja dazu, weiter auf dem Weg des Glaubens zu bleiben mit uns allen,
ein Ja dazu, von dir das Leben zu erwarten,
ein Ja zu deinem Ja zu uns.
Gib deinen Geist zu dem, was wir nun tun:
wenn wir taufen,
wenn wir segnen -
ohne dich sind unsere Worte und Hände leer,
durch deinen Geist spüren wir das Leben, das du uns gibst!
Amen.
Gemeinde setzt sich!
Taufen
So tretet herzu, daß Ihr die heilige Taufe empfanget!
Lars Förster
Felix Oelke
Alexander Pflaum
Taufkerzen
Taufkerzen:
von der Familie,
von den Mitkonfirmandinnen -
Sie sollen euch an diesen Tag erinnern:
vor allem aber an euer Ja zu Jesus Christus,
an sein Ja zu euch:
er sagt:
"Ich bin das Licht der Welt!
Wer an mich glaubt, wird nicht wandeln in der Finsternis,
sondern wird das Licht des Lebens haben!"
Bitte entzündet eure Taufkerze hier an unserer Osterkerze!
Einsegnung/Denksprüche
Ausgeben der Denksprüche:
Stephi Fetzer
Sabrina Schneider
Hinführung
Eingebunden in diese Gemeinschaft heute Morgen,
vor Gottes Angesicht wollen wir Euch seinen Segen zusprechen,
auf den Kopf zusagen, daß er bei euch ist!
Tretet dazu vor den Altar!
Gruppe 1
Simon van Aken
Jörg Albers
Melanie Albers
Stefan Bader
Simon van Aken
Simon,
der Herr gebe dir Mut und Hoffnung,
er beschütze dich, wohin du gehst.
Jörg Albers
Jörg,
der Herr schenke dir Freude am Leben,
er gebe dir Freude am Glauben!
Melanie Albers
Melanie,
Gott mache dich stark zur Liebe,
er mache seinen Geist in dir stark!
Stefan Bader
Stefan,
dein himmlischer Vater erhöre dein Gebet,
er beschenke dich mit dem ewigen Leben!
Abschluß mit Kreuz
So segne euch der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Gruppe 2
Marc Brankatschk
Julia Castro
Sarah Deh
Verena Detzel
Marc Brankatschk
Marc,
der Herr denke an dich,
er begleite dich und segne dich!
Julia Castro
Julia,
Christus sei dein Friede,
er schütze dich und trage dich alle Tage deines Lebens!
Sarah Deh
Sarah,
Gott schenke dir gute Wege,
er gehe mit dir
und gebe dir festes Vertrauen auf seinen Schutz!
Verena Detzel
Verena,
Gott liebt dich und begleitet dich -
er mache dich stark zur Liebe!
Abschluß mit Kreuz
So segne euch der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Gruppe 3
Franziska Dürl
Jasmin Faupel
Markus Fetzer
Lars Förster
Franziska Dürl
Franziska,
Gott mache dich stark, dich zu ihm zu bekennen und ihm zu leben!
Jasmin Faupel
Jasmin,
Gott leite dich auf gutem Wege,
er lasse dich seine Güte und Treue spüren.
Markus Fetzer
Markus,
der Herr mache dich stark im Glauben,
er bewahre und beschütze dich!
Lars Förster
Lars,
der Herr gebe dir Mut und Hoffnung,
er umfange dich mit seiner Güte!
Abschluß mit Kreuz
So segne euch der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Gruppe 4
Bianca Gaisser
Leonie Gerstlauer
Felix Hornung
Henrik Junger
Bianca Gaisser
Bianca,
der Herr helfe dir bei deinen Schritten, die du tust,
er begleite dich und schütze dich!
Leonie Gerstlauer
Leonie,
Gott schenke dir Glück,
er gebe dir Mut, den richtigen Weg zu gehen.
Felix Hornung
Felix,
der Herr mache dich stark zum Glauben und Kraft zur Liebe!
Henrik Junger
Henrik,
Gott schenke dir ein reines Herz,
er sei dir nahe jeden Tag neu!
Abschluß mit Kreuz
So segne euch der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Gruppe 5
Julia Kasper
Katharina Naumann
Felix Oelke
Sabrina Omasta
Julia Kasper
Julia,
Gott schenke dir einen festen Glauben,
der dir Kraft und Mut gebe!
Katharina Naumann
Katharina,
Gott erhalte deinen Glauben, daß er dich trage,
er schenke dir Frieden!
Felix Oelke
Felix,
Christus gebe dir offene Ohren für seine Stimme,
er bewahre dich und begleite dich auf deinem Weg!
Sabrina Omasta
Sabrina,
der Herr gehe mit dir,
er wirke in deinem Leben und lasse dich ihn spüren!
Abschluß mit Kreuz
So segne euch der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Gruppe 6
Jana Pahl
Alexander Pflaum
Sebastian Potzel
Tobias Raisch
Jana Pahl
Jana,
Gott tröste dich, wenn du traurig bist,
er schenke dir Freude am Leben!
Alexander Pflaum
Alexander
der Herr zeige dir seinen Weg mit dir,
er gehe mit dir und begleite dich!
Sebastian Potzel
Sebastian,
Gottes Hand führe und leite dich alle Tage,
daß dein Leben gelingt!
Tobias Raisch
Tobias,
Gott lasse dich seine Barmherzigkeit spüren,
er mache dich stark zur Liebe!
Abschluß mit Kreuz
So segne euch der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Gruppe 7
Hannes Ramolla
Maximilian Räuber
Christian Rempfer
Sebastian Rempfer
Hannes Ramolla
Hannes,
Gott bewahre deinen Glauben,
er gehe mit dir - und du wirst leben!
Maximilian Räuber
Maximilian,
Gott mache dich stark im Vertrauen auf sein Wort,
er gebe dir offene Ohren und ein offenes Herz!
Christian Rempfer
Christian,
der Herr behüte und beschütze dich alle Tage deines Lebens,
er mache dich stark zur Liebe!
Sebastian Rempfer
Sebastian,
der Herr schenke dir Geduld,
er lasse dich spüren, daß er dir hilft!
Abschluß mit Kreuz
So segne euch der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Gruppe 8
Astrid Rilling
Claudio Schwarz
Nadja Stumpp
Olga Thissen
Astrid Rilling
Astrid,
der Herr führe dich auf guten Wegen,
er sei bei dir und begleite dich!
Claudio Schwarz
Claudio,
der Herr tröste dich in schweren Tagen,
er mache dich stark im Vertrauen, daß er bei dir ist!
Nadja Stumpp
Nadja,
Gott mache dich stark zur Liebe,
er lasse dich spüren, daß er dich liebt!
Olga Thissen
Olga,
der Herr lasse dich spüren, daß er dich hört,
er mache dein Vertrauen auf ihn stark!
Abschluß mit Kreuz
So segne euch der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Gruppe 9
Hanna Unger
Michael Wagner
Patrick Wurster
Johannes Zirngibl
Hanna Unger
Hanna,
der Herr tröste dich, wo deine Schritte schwer sind,
er gebe dir Kraft und Mut und Vertrauen in ihn!
Michael Wagner
Michael,
Gott lasse dich seine Barmherzigkeit spüren,
er gehe mit dir jeden Tag deines Lebens!
Patrick Wurster
Patrick,
der Herr gehe deine Wege mit,
er mache deine Hoffnung stark und dein Vertrauen auf ihn!
Johannes Zirngibl
Johannes,
der Herr lasse dich seine Freundlichkeit spüren,
er lasse dich seinen Weg mit dir erkennen!
Gebet
Barmherziger Gott,
du gehst mit uns auf unseren Wegen -
du freust dich mit, wo wir Grund zur Freude haben,
du stärkst uns, wo das Leben krumme Zeilen schreibt.
Wir danken dir, daß du deinen Segen auf unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden gelegt hast in ihrem Leben -
und daß du sie heute gesegnet hast für ihre nächsten Schritte und daß du sie zum Segen werden läßt für andere.
Amen.
Grußwort 1 (Nadine Digel und Juliane Kurze)
Grußwort 2 (Dietrich Birkenhofer)
Lied EG 320 "Nun laßt uns Gott dem Herren"
Fürbittengebet
Hinführung (Behrend)
Konfis-Begleiterin (Linda Ruoff)
Kirchengemeinderätin (Meiers)
Konfis-Begleiterin (Matthias Walter)
Mutter (Herta Hornung)
Guter Gott, wir danken dir , dass du uns unsere Kinder geschenkt hast. Wir bitten dich, gib uns weiterhin die Kraft und Fähigkeit, dass wir sie noch lange beigleiten und in ihrem Wesen annehmen und lieben können.
Konfisbegleiterin (Jennifer Renz)
Pfarrer
Guter Gott,
ich danke dir für das gemeinsame Jahr in unserer Gruppe und besonders die Momente, wo wir dich spüren durften
und du uns ganz nahe warst!
Konfisbegleiterin (Deborah Habisreitinger)
Überleitung (Behrend)
Vaterunser
Lied EG 564,1-3 "Segne" (Posaunenchor)
Abkündigungen
Schlußwort
Kleider machen Leute -
Gott macht uns zu Menschen, indem er uns neu einkleidet!
Da ich mein Schlußwort schon am Anfang gesagt habe, bleibt mir noch, euch und allen euren Gästen einen angenehmen Festtag zu wünschen!
Dieser Gottesdienst war nicht das letzte Wort heute:
aber er hat Ihnen vielleicht etwas zusätzlichen Gesprächsstoff geliefert für die Familienfeier -
erzählen Sie von früher,
genießen Sie das heute
und träumen Sie ein wenig miteinander von morgen!
Gehet hin unter dem Segen des Herrn!
Segen und gesungenes Amen
Nachspiel (Orgel) und Auszug



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